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Nudge

Mere-Exposure-Effekt

Die Macht der Vertrautheit đŸŒ

Der Mere-Exposure-Effekt, auch bekannt als Effekt der blossen Darbietung, ist ein psychologisches PhĂ€nomen, das grossen Einfluss darauf hat, wie wir auf unsere Umgebung reagieren. Er ist funktioniert Ă€hnlich wie „Wahrheitseffekt und-Wahrheitsurteile“ und wirkt sich auf das Marketing, Verbraucherverhalten und sogar auf politische PrĂ€ferenzen aus.

Marketing: Vertrautheit schafft Vorlieben đŸ„œđŸżïž

Der Mere-Exposure-Effekt erklĂ€rt, warum bekanntere Marken oft als vertrauenswĂŒrdiger und qualitativ hochwertiger angesehen werden. Hier drei Wege, auf denen der Effekt das Marketing beeinflusst:

  • Brand Placement: Produkte, die regelmĂ€ĂŸig in Filmen und Fernsehsendungen gezeigt werden, werden von den Zuschauern oft unbewusst positiver bewertet.
  • Werbewiederholung: Durch hĂ€ufige Werbeschaltungen werden Marken und Produkte zum Teil des tĂ€glichen Lebens der Konsumenten, was Vertrautheit und Vorlieben schafft.
  • Content Marketing: Wertvoller, wiederkehrender Content kann Sympathie und Vertrauen in eine Marke aufbauen und so die Bindung zum Kunden stĂ€rken.

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Nudging: Subtile EinflĂŒsse auf die Entscheidungsfindung

Der Mere-Exposure-Effekt kann genutzt werden, um Menschen auf sanfte Weise zu besseren Entscheidungen zu fĂŒhren. Drei Beispiele hierfĂŒr sind:

  • Gesundheitsverhalten: Wiederholte Exposition gegenĂŒber gesunden Lebensmitteln und Lebensstilen kann zu einer positiveren Einstellung und Annahme dieser fĂŒhren.
  • Spendenaufrufe: Non-Profit-Organisationen können durch fortgesetztes PrĂ€sentieren ihrer Botschaften und Ziele Sympathie und UnterstĂŒtzung gewinnen.
  • Energiesparen: RegelmĂ€ĂŸige Erinnerungen an die Bedeutung von Energieeffizienz können dazu fĂŒhren, dass Verbraucher energiesparende Optionen vorziehen.

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Grundlagen des Mere-Exposure-Effekts

Dieser Effekt wird oft darauf zurĂŒckgefĂŒhrt, dass Vertrautheit zu einer reduzierten Gefahrwahrnehmung fĂŒhrt, was wiederum zu einer erhöhten Vorliebe fĂŒhrt, da das Gehirn weniger Ressourcen fĂŒr die Verarbeitung vertrauter Stimuli benötigt.

Praxisbeispiele fĂŒr den Mere-Exposure-Effekt

Der Mere-Exposure-Effekt lÀsst sich in verschiedenen Lebensbereichen beobachten:

Marketing-AnwendungNudging-Anwendung
Loyalty-Programme, die Vertrautheit mit Marken fördernGesundheitsbotschaften, die in Alltagssituationen eingebettet sind
Werbetreibende, die mit der Farbpsychologie arbeitenÖkologische Verhaltensaufrufe in öffentlichen Verkehrsmitteln
Unternehmens-Branding ĂŒber soziale MedienSticker und Poster, die zu bĂŒrgerschaftlichem Engagement anregen